Thema Feinstaub

Was ist Staub?

http://www.dguv.de/staub-info/definition/index.jsp – die beste Seite, die ich dazu finden konnte!

Definition

Aerosole sind mehrphasige Systeme von Gasen, insbesondere Luft und darin dispers verteilten Partikeln (Feststoffe oder Flüssigkeiten). Am Arbeitsplatz können Stäube, Rauche oder Nebel als Aerosole vorkommen.

Stäube sind in der Luft feinst verteilte feste Teilchen, die durch mechanische Bearbeitung (z.B. durch Zerkleinern oder Oberflächenbearbeitung) oder Aufwirbeln (z. B. durch Abblasen mit Druckluft oder Trockenkehren mit dem Besen) entstehen. Die durch chemische oder thermische Prozesse (z.B. Schweißen) gebildeten und ebenfalls in der Luft feinst verteilten festen Teilchen bezeichnet man als Rauche. Sie zählen im erweiterten Sinne zu den Stäuben.

Definitionen zu

E-Staub

E-Staub

Den Massenanteil aller im Atembereich vorhandenen Teilchen, der durch Mund und Nase eingeatmet wird, bezeichnet man als einatembare Fraktion (E-Staub) (s. Abb.). Während kleinere Partikel (Aerodynamischer Durchmesser < 5 µm) fast vollständig eingeatmet werden, nimmt die Inhalierbarkeit zu größeren Partikeln hin ab (nichteinatembarer Anteil). Der E-Staub lässt sich, je nach Ablagerungsort in der Lunge, in weitere Staubfraktionen unterteilen (z. B. alveolengängige Fraktion, A-Staub).
Der aerodynamische Durchmesser (D)
ist die funktionsbestimmende Größe für Transport und Ablagerung des Staubes. Er bezeichnet den Durchmesser einer Kugel mit der Dichte 1 g/cm3und der gleichen Sinkgeschwindigkeit in ruhender Luft wie das betrachtete Partikel.Beispiel: Ein Partikel mit dem Aerodynamischen Durchmesser 10 µm besitzt die gleiche Sinkgeschwindigkeit in ruhender Luft, wie eine Kugel mit dem Durchmesser 10 µm der Dichte 1 g/cm3.
A-Staub

A-Staub

Unter der alveolengängigen Fraktion (A-Staub)versteht man den Teil des einatembaren Staubes, der so fein ist, dass er bis in die kleinsten Verzweigungen der Lunge, in die Alveolen (Lungenbläschen), vordringen kann.

Für diese Teilchen lässt sich keine genaue Größe angeben, sondern lediglich eine Größenverteilung. Beschrieben wird dieser Bereich in der DIN EN 481 (siehe Abb.). Die abgebildete Kurve für die A-Fraktion stellt somit die Wahrscheinlichkeit dar, mit der Teilchen mit einem bestimmten Aerodynamischen Durchmesser in den Alveolen abgeschieden werden. Ein Probenahmegerät für die A-Staubmessung muss daher die gleiche Abscheidecharakteristik aufweisen.

Der aerodynamische Durchmesser (D)
ist die funktionsbestimmende Größe für Transport und Ablagerung des Staubes. Er bezeichnet den Durchmesser einer Kugel mit der Dichte 1 g/cm3und der gleichen Sinkgeschwindigkeit in ruhender Luft wie das betrachtete Partikel.Beispiel: Ein Partikel mit dem Aerodynamischen Durchmesser 10 µm besitzt die gleiche Sinkgeschwindigkeit in ruhender Luft, wie eine Kugel mit dem Durchmesser 10 µm der Dichte 1 g/cm3.
Ultrafeine Partikel (U-Staub) / Nanopartikel

Ultrafeine Partikel (U-Staub) / Nanopartikel

Mit dem Sammelbegriff Ultrafeine Aerosole werden Stäube, Rauche und Nebel bezeichnet, die aus Teilchen mit einem Durchmesser kleiner als 100 nm (siehe Abb.) bestehen. Ultrafeine Staubteilchen entstehen insbesondere als Kondensationsprodukte bei thermischen und chemischen Gasphasenreaktionen. Beispiele sind Schweißrauche, Metallrauche, Polymerrauche, technische Ruße, Pyrogene, amorphe Kieselsäure oder partikelförmige Dieselmotoremissionen. Die zunächst entstehenden Partikel von weniger als 1 nm Durchmesser können sich kurz nach ihrem Entstehen zu größeren Teilchenagglomeraten zusammenlagern.

Da die medizinisch-toxikologischen Erkenntnisse für die Beurteilung ultrafeiner Aerosole an Arbeitsplätzen noch nicht ausreichen, gibt es hierfür noch keine Expositionsgrenzwerte und dementsprechend auch noch keine allgemein anerkannten Konventionen zur Messung. Anders als beim A- und E-Staub wird die Deposition (Ablagerung) des Ultrafeinstaubs im Atemtrakt nicht durch die Sedimentation, sondern durch die Diffusionsbewegung bestimmt. Die Beweglichkeit der U-Staubteilchen wird nicht mehr durch Schwerkraft und Dichte, sondern vom geometrischen Durchmesser und von der Teilchenform beeinflusst. Der so genannte Mobilitäts-Äquivalentdurchmesser entspricht dem Durchmesser einer Kugel, die im gleichen Dispersionsmittel (hier: Luft) die gleiche Beweglichkeit hat, wie das untersuchte beliebig geformte Teilchen.

Aus diesem Grunde hat man sich 1998 in Europa darauf geeinigt, nicht die Massenkonzentration der U-Teilchen, sondern die Teilchenkonzentration zu messen.

Fasern

Fasern

Als Faserstäube werden luftgetragene Partikel aus anorganischen oder organischen Stoffen bezeichnet, die eine längliche Geometrie besitzen. Eine besondere Rolle spielen dabei Fasern, die eine Länge von > 5 µm, einen Durchmesser < 3 µm haben und ein Länge-Durchmesser-Verhältnis von 3:1 überschreiten, da nur sie in die tieferen Atemwege vordringen können. Fasern dieser Geometrie werden auch als WHO-Faser bezeichnet.

Zu den Faserstäuben gehören u.a. Asbest-, Glas-, organische und künstliche Mineral-Fasern. Eine Gesamtübersicht über die verschiedenen Fasern und Faserstäube gibt die Anlage I in der TRGS 521.

Publikationen:

Quarzstaub

Quarzstaub

Der Begriff Quarzstaub bzw. Quarzfeinstaub bezeichnet Stäube, die kristallines Siliciumdioxid (SiO2) enthalten. Das SiO2kann dabei in unterschiedlichen Kristall-Modifikationen auftreten. Die für den Gesundheitsschutz bedeutsamen Modifikationen sind insbesondere Quarz, sowie die Hochtemperaturmodifikationen Cristobalit und Tridymit, für die bis 2006 auch ein spezieller, gemeinsamer Grenzwert festgelegt war.

Am Arbeitsplatz treten vorwiegend sogenannte Mischstäube auf, d. h. Stäube mit Quarzgehalten von wenigen Prozenten bis hin zu hochquarzhaltigen Stäuben oder auch reinen Quarzstäuben (z. B. Bergkristall).

Da Silicium das nach dem Sauerstoff zweithäufigste Element der Erdkruste ist, sind Quarzstäube sehr häufig anzutreffen: im Bergbau und im Tunnelbau (je nach Gesteinsart), bei der Steingewinnung und -verarbeitung, in der keramischen und Glas-Industrie, als Formsande in der Gießereiindustrie, als Füllstoff in der Kunststoffindustrie oder bei Bauarbeiten (abhängig vom verarbeiteten Material).

Quarzgehalte (Massen-%) von Rohstoffen, Massen und Gesteinen:

Bezeichnung Quarzgehalt [Masse-%]
Kaolin 1 – 5
Ton 30 – 40
Feuerton 1 – 5; aber auch >10
Kalkstein 0 – 10
Feldspat 1 – 3
Granit 10 – 35
Sandstein >50
Irdenware 30 – 40
Ziegelsplit 30 – 40
Feinsteinzeug 25 – 40
Porzelanmasse 8 – 12

Für den Gesundheitsschutz bedeutsam sind dabei vor allem die Quarzfeinstäube. Beim Quarzfeinstaub handelt es sich um die A-Fraktion des am Arbeitsplatz auftretenden Quarzstaubes, dessen Partikel bis in tiefere Lungenregionen (Alveolen) gelangen und sich dort ablagern können.

Von den Quarzstäuben abzugrenzen sind Stäube, die nicht-kristallines SiO2 (amorphe Kieselsäure) enthalten, da sich ihre toxikologischen Eigenschaften wesentlich unterscheiden.

Amorphe Kieselsäuren

Amorphe Kieselsäuren

Amorphe Kieselsäuren enthalten ebenfalls Siliciumdioxid (SiO2), allerdings nicht in kristalliner, sondern in amorpher Form, bei der kein geordnetes Si-O-Kristallgitter vorliegt. Dadurch unterscheiden sie sich nicht nur in ihren chemischen sondern auch in ihren toxikologischen Eigenschaften wesentlich von denen des kristallinen SiO2.

Zu den weniger bedenklichen amorphen Kieselsäuren gehören die synthetisch im Nassverfahren hergestellten Kieselsäuren (Fällungskieselsäuren, kolloidale Kieselsäure, Kieselgel), aber auch die pyrogene Kieselsäure und die Lichtbogen-Kieselsäure. Außerdem fällt unter diesen Begriff das so genannte ungebrannte Kieselgur (Diatomeenerde). Dabei handelt es sich um die Skelette von abgestorbenen Kieselalgen, die in prähistorischer Zeit große Lagerstätten ausbildeten (Grenzwerte von synthetischen Kieselsäuren und Kieselgur). Zu beachten ist allerdings, dass der als Rohstoff abgebaute Kieselgur in nicht unerheblichen Mengen Quarz als Verunreinigung enthalten kann.

Mit dem Begriff Kieselglas und Kieselgut (synonym: Quarzglas und Quarzgut) werden amorphe Kieselsäuren bezeichnet, die zwar ebenfalls nicht kristallin sind, deren Aufbau aber dem des kristallinen SiO2 recht nahe kommt bzw. in kleinen Bereichen bereits kristallin ist. Für Stäube dieser Vertreter gilt daher auch ein strengerer Grenzwert (Grenzwerte von Kieselglas, Kieselgut, Kieselrauch und gebrannter Kieselgur). Kieselglas wird aus Bergkristall oder reinem Quarzsand hergestellt, beim Kieselgut handelt es sich um Kieselglas mit Einschlüssen von mikroskopisch kleinen Luftbläschen. Ähnliche Risiken gehen auch von Kieselrauchen und gebrannter Kieselgur aus. Bei der thermischen Behandlung von ungebrannter Kieselgur, aber auch von Kieselglas und Kieselgut kann nämlich eine teilweise Kristallisation stattfinden bzw. sogar kristallines SiO2 in beträchtlichen Mengen entstehen. Bei Zweifelsfällen über den kristallinen Anteil von Stäuben ist eine entsprechende Analyse durchzuführen.

Auch Gläser und Glasuren enthalten oft SiO2 als wesentlichen Bestandteil. Nach dem Aufschmelzen ist das SiO2 im Glas allerdings nur noch im amorphen Zustand vorhanden.

Giftige Stäube

Giftige Stäube

Bei der Beurteilung der Gesundheitsgefahren von Stäuben sind neben der Größenverteilung auch die spezifischen toxikologischen Eigenschaften der Staubpartikel zu beachten.

Stäube mit reizenden oder sogar ätzenden Eigenschaften können ihre schädliche Wirkung, unabhängig von der Korngröße, bereits in den oberen Atemwegen und natürlich auch auf Haut und in den Augen entfalten.

Dies gilt auch für Stäube, die erst nach Aufnahme in den Körper eine systemisch-toxische Wirkung auf verschiedene Organe haben, z. B. für bleihaltige Stäube. Die Aufnahme solcher Schadstoffe erfolgt meist durch Verschlucken von Staub, der sich im Mund- oder Rachenraum ansammelt oder durch den körpereigenen Reinigungsmechanismus mit dem Bronchialschleim aus den tieferen Lungenregionen nach oben transportiert wird.

Die Kenntnis der stofflichen Zusammensetzung und der Schadstoffverteilung innerhalb der einzelnen Staubfraktionen ist daher von großer Bedeutung.

http://www.dguv.de/staub-info/definition/index.jsp – die beste Erklärung, die ich finden konnte.
http://www.dguv.de/ifa/de/gestis/stoffdb/index.jsp
Staub in der Umwelt: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=3579
http://www.dguv.de/staub-info/regelungen/index.jsp – gesetzliche Regelung

Gesetzliche Regelungen

Wie bei allen anderen Gefahrstoffen ist die grundlegende Vorgehensweise beim Staubschutz in der Gefahrstoffverordnung festgelegt. Zunächst ist zu prüfen, ob Stoffe mit einem geringeren gesundheitlichen Risiko verwendet werden können (s. TRGS 600 “Substitution”). Quarz ist z. B. als Rohstoff in der keramischen und Glas-Industrie nicht zu ersetzen, da Siliziumdioxid der Grundbaustein für keramische und Glas-Erzeugnisse ist. Andere häufig verwendete gefährliche Stäube (z. B. Bleioxid in Glasuren und Engoben oder andere Schwermetalle) können manchmal durch andere, weniger schädliche Verbindungen ersetzt werden.

Können Gefahrstoffe nicht substituiert werden, so sind Schutzmaßnahmen zu treffen. Arbeitsverfahren sind so zu gestalten, dass gefährliche Dämpfe und Schwebstoffe nicht frei werden. Ein Entweichen entstehender Stäube kann z. B. durch staubdichte Anlagen oder durch Vakuumbetrieb erreicht werden. Die Gestaltung der Arbeitsverfahren ist deshalb zu überprüfen. So kann z. B. der Einsatz von befeuchteten Rohstoffen die Staubentstehung drastisch reduzieren. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von Rohstoffgranulaten mit einem entsprechend geringerem Verstaubungsverhalten.

Nach dem Stand der Technik ist das Freiwerden von Staub in vielen Bereichen der Glas- und Keramik-Branche nicht vermeidbar. Deshalb muss eine möglichst vollständige Erfassung bereits an der Austritts- oder Entstehungsstelle erfolgen. Geeignete Absaugungen gibt es bereits z. B. für Keramikpressen oder an Dosierplätzen in der Glasindustrie. Absaugungen müssen durch eine entsprechende Lüftungstechnik und durch eine ausreichende Belüftung der Arbeitsräume in ihrer Wirkung unterstützt werden.

Werden die Grenzwerte trotz Ausschöpfung aller technischen Maßnahmen nicht eingehalten, z. B. bei Wartungs- und Reparaturarbeiten, so sind Staubmasken zu tragen. Stoffe, die zum Verstauben neigen, müssen bei Reparaturarbeiten sofort mit geeigneten Mitteln (Staubsauger oder Kehrsaugmaschinen mit Entstauber) beseitigt werden. Besen oder gar Druckluft sind nicht geeignet und deshalb aus solchen Bereichen strikt zu verbannen!

Auf jeden Fall müssen die Mitarbeiter über Gefährdungen und Schutzmaßnahmen informiert sein: das Erstellen einer Betriebsanweisung und eine entsprechende Unterweisung durch die Vorgesetzten sind Pflicht. Weitere organisatorische Maßnahmen bei Staubexposition sind die Durchführung spezieller arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen oder auch die Minimierung der Exposition durch Begrenzung der Aufenthaltsdauer der Beschäftigten (z. B. in einer teil- oder vollautomatisierten Rohstoffdosieranlage).

Im Anhang I Nr. 2 der Gefahrstoffverordnung mit dem Titel “Partikelförmige Gefahrstoffe” werden speziell auf die Exposition gegenüber einatembaren Stäuben zugeschnittene, ergänzende Schutzmaßnahmen beschrieben. Weitergehende Hinweise und praxisgerechte Hilfen zur Lösung spezieller Probleme im Staubschutz finden sich in dem der Gefahrstoffverordnung untergeordneten technischen Regelwerk. Zu nennen ist hier vor allem die TRGS 559 “Mineralischer Staub”. Im gemeinsamen Ministerialblatt wurde am 09.04.2010 die TRGS 559 “Mineralischer Staub” veröffentlicht! Die TRGS “Mineralischer Staub” beruht auf der BGR 217 “Umgang mit mineralischem Staub” des Fachausschusses “Steine und Erden” der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Die TRGS 559 gilt zum Schutz von Beschäftigten und anderer Personen bei Tätigkeiten, bei denen mineralischer Staub auftreten kann.

Grundlegende Schutzmaßnahmen für Stäube sind auch in der TRGS 500 “Schutzmaßnahmen” nachzulesen.

Weitere Informationsquellen (BG-Regeln, Normen u.a.) finden sich in der Link-Sammlung und unter der Rubrik Staubbekämpfung.

In den “Zehn goldenen Regeln” des Fachausschusses “Glas und Keramik” sind in anschaulicher Form alle wichtigen Maßnahmen und viele Praxis-Tipps zusammengestellt, die ihnen bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben im Staubschutz helfen können.

http://www.dguv.de/staub-info/gold/index.jsp – zehn goldene Regeln

10 goldene Regeln zur Staubbekämpfung

Der Fachausschuss “Glas und Keramik” hat “Zehn goldene Regeln zur Staubbekämpfung” erarbeitet, die den Betrieben einen einfachen, anschaulichen und vor allem anwenderfreundlichen Leitfaden an die Hand geben sollen.

Ein Sonderdruck mit 10 goldenen Regeln zur Staubbekämpfung ist beim Fachausschuss “Glas und Keramik”, Herrn Konrad oder Frau Baus (Tel. 0931 7943-316) erhältlich.

http://www.dguv.de/staub-info/erkrankungen/index.jsp – Erkrankungen

Erkrankungen

Die Gesundheitsgefahren, die von den verschiedenen Stäuben ausgehen können, hängen von der stofflichen Art und Zusammensetzung des Staubes aber auch von der Größe und Form sowie der Biobeständigkeit der einzelnen Partikel ab. Das Gefährdungsspektrum reicht von einer akuten irritativen oder toxischen Wirkung auf die Atemwege (z.B. Verätzung) bzw. Auslösung einer akuten allergischen Reaktion bis zur Verursachung chronisch entzündlicher Prozesse und der Bildung von Tumoren. Betroffen davon sind meist die Bronchien und die Lunge, aber auch die Schleimhäute der Nase und der Augen, die Haut und – bei so genannten systemisch wirkenden Schadstoffen – weitere Zielorgane im ganzen Körper.
http://www.dguv.de/staub-info/staubkampf/index.jsp – Staubbekämpfung

Staubbekämpfung

Mindeststandards für die Staubbekämpfung

Maßnahmen zur Staubekämpfung können teuer sein. Zur Errichtung einer neuen Absaugvorrichtung oder gar einer kompletten Entstaubungsanlage für eine Werkhalle sind nicht selten Investitionen im fünf- oder gar sechsstelligen Euro-Bereich notwendig. Dazu kommen noch die nicht unerheblichen Betriebs- und Wartungskosten. Gerade für kleine und mittlere Betriebe eine sehr schwierig lösbare Aufgabe.

Oft gibt es dazu keine Alternative. Doch in vielen Fällen würde es bereits zu einer erheblichen Verbesserung der Situation führen, wenn nur die einfachsten, schon lange bekannten Grundregeln zur Staubminderung konsequent beachtet würden. Der Bogen spannt sich dabei von einfachen technischen, über organisatorische bis hin zu persönlichen Schutzmaßnahmen. Dabei ist dieser Weg zugleich wirkungsvoll und kostengünstig.

Eine ausgezeichnete Hilfestellung gibt dabei die TRGS 500 “Schutzmaßnahmen”, die auch auf die Besonderheiten von Feststoffen, Stäuben und Raucheneingeht.

Grundsätze zur Staubminderung:

  • Verwendung möglichst geschlossener Systeme
  • Anwendung von staubarmen Verfahren und Geräten
  • Vermeiden und regelmäßige Beseitigung von Staubablagerungen
  • Minimieren von Abwurfhöhen
  • Ausreichende und geeignete Lüftung
  • Sachgemäße und regelmäßige Reinigung
Nicht zuletzt ist die regelmäßige und vor allem sachgemäße Reinigung der Betriebseinrichtungen das A und O der Staubbekämpfung. Statt der Verwendung von geeigneten Staubsaugern oder der Nassreinigung trifft man leider auch immer wieder das verbotene Trockenkehren mit dem Besen an.

Wichtig zur Umsetzung der zum Teil auch verhaltensabhängigen Maßnahmen ist daher vor allem auch die regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter mit Hilfe geeigneter Betriebsanweisungen.

http://www.dguv.de/staub-info/wir/index.jsp

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1 u. 2 normaler Hausstaub (Bilder aus Internet) // 3 ist jener Staub der in meine Wohnung kam.

1 Hausstaub unter Rasterelektronenmikroskop Vergrößerung 200fach Bild aus Internet

2 ist jener Staub der in meine Wohnung kam Vergrößerung 250fach Bild vom Beweisgutachten

Thema Feinstaub – 1 kg davon kam in meine 68m² Wohnung –

Im Detail: 4 kg feiner Staub, davon 1kg (1/4) Feinstaub von insgesmt und ca.100kg Schutt

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Das Österreichische Umweltbundesamt zu Feinstaub:

Feinstaub (PM10)

PM10-Filter unter dem Elektronenmikroskop

Die als Feinstaub (PM10) bezeichnete Staubfraktion enthält 50% der Teilchen mit einem Durchmesser von 10 µm, einen höheren Anteil kleinerer Teilchen und einen niedrigeren Anteil größerer Teilchen. Partikel dieser Größe können über den Kehlkopf hinaus bis tief in die Lunge gelangen. Sie sind daher besonders gesundheitsschädlich. Sie sind maximal so groß wie Zellen und können daher mit freiem Auge nicht gesehen werden. Der gut sichtbare Staub, der bei Baustellen oder durch Streusplitt entsteht, besteht zum Großteil aus Grobstaub.

http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/luft/luftschadstoffe/staub/pm10/

Feinstaub-PM10-Umweltbundesamt.at

Umweltbundesamt-Luftschadstoffe1

Umweltbundesamt-Luftschadstoffe2

Umweltbundesamt-Luftschadstoffe3

Umweltbundesamt-Luftschadstoffe4

Umweltbundesamt-Luftschadstoffe5

Umweltbundesamt-AT-Impressum-mit UID-Nr.

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Luftqualitätsvorhersagen

Für Menschen, Tiere und Pflanzen ist eine saubere Luft lebensnotwendig. Zu hohe Konzentrationen von Luftschadstoffen in der bodennahen Atmosphäre beeinträchtigen die Gesundheit von Mensch und Tier, sie sind aber auch für die Vegetation, den Boden und die Gewässer schädlich. Einige Schadstoffe werden direkt in die Atmosphäre emittiert (z.B. Verkehr, Industrie). Andere werden durch chemische Reaktion erst in der Luft aus Vorläufersubstanzen gebildet z.B. Ozon aus NOx durch Sonnenstrahlen. Sind die Abgase in der Luft werden sie vom Wind verblasen, einige werden chemisch umgewandelt, und irgendwo können sie wieder zum Boden gelangen wo sie eingeatmet werden.

Die aktuellen Messwerte verschiedener Luftschadstoffe, können auf der Webseite des Umweltbundesamtes abgerufen werden.

http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/luftqualitaetsvorhersagen/schadstofftransport/?imgtype=1

Umwelt / Luftqualitätsvorhersagen / Großräumiger Schadstofftransport
AirQuality Image
Sonntag, 22.03.2015 01:00 MEZ
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gefunden auf: https://giftstaub.wordpress.com/2012/02/16/was-ist-staub-qualifikation-der-staeube/

Giftstaubskandal bei Umbau in Wiener Wohnhausanlage!

Das Österreichische Umweltbundesamt zu Feinstaub:

Feinstaub (PM10)

PM10-Filter unter dem Elektronenmikroskop

Die als Feinstaub (PM10) bezeichnete Staubfraktion enthält 50% der Teilchen mit einem Durchmesser von 10 µm, einen höheren Anteil kleinerer Teilchen und einen niedrigeren Anteil größerer Teilchen. Partikel dieser Größe können über den Kehlkopf hinaus bis tief in die Lunge gelangen. Sie sind daher besonders gesundheitsschädlich. Sie sind maximal so groß wie Zellen und können daher mit freiem Auge nicht gesehen werden. Der gut sichtbare Staub, der bei Baustellen oder durch Streusplitt entsteht, besteht zum Großteil aus Grobstaub.

http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/luft/luftschadstoffe/staub/pm10/

Feinstaub-PM10-Umweltbundesamt.at

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Thema Feinstaub

Videoserie – zu Rettet die Mur!

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Luftqualitätsvorhersagen

Für Menschen, Tiere und Pflanzen ist eine saubere Luft lebensnotwendig. Zu hohe Konzentrationen von Luftschadstoffen in der bodennahen Atmosphäre beeinträchtigen die Gesundheit von Mensch und Tier, sie sind aber auch für die Vegetation, den Boden und die Gewässer schädlich. Einige Schadstoffe werden direkt in die Atmosphäre emittiert (z.B…

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AnNijaTbé meint, es gehören immer zwei zusammen wie Wahrheit und Frieden ohne Wahrheit kein Frieden ohne Frieden keine Wahrheit ... dass NEUES entstehen kann
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